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Utopien kommen einem viel verwirklichbarer vor, als man früher einmal glaubte. Und wir stehen heute vor einer auf ganz andere Weise beängstigenden Frage: Wie sollen wir ihrer engültigen Verwirklichung ausweichen? ...Utopien sind verwirklichbar. Das Leben schreitet auf sie zu. Und vielleicht beginnt ein neues Zeitalter, ein Zeitalter, in dem die geistige und gebildete Oberschicht von Mitteln und Wegen träumen wird, den Utopien auszuweichen und zu einer nichtutopischen, einer weniger "vollkommenen", aber freieren Gesellschaftsform zurückzukehren.
Nicolas Berdiaeff |
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Mit der Evolution ist das so eine Sache. Wenn man diesen Begriff hört, denkt man automatisch an Fische, die vor Urzeiten langsam in Form von Fröschen aus dem Wasser krochen, Affen die sich vor Jahrtausenden zu Menschen entwickelten oder dieses komische Dinosaurier-Vogel-Menschen Viech aus der 8. Klasse Biologie, das der Ur-Vater von haufenweise Kreaturen war. Die Evolution ist in unseren Augen etwas vollständig abgeschlossenes, keiner von uns fühlt sich als eine Art Übergangsform, schließlich scheinen wir schon seit geraumer Zeit genau so zu sein, wie wir heute sind. Oder habt ihr in den Überlieferungen Horaz´ etwas von längeren, affenähnlicheren Armen gelesen, an griechischen Skulpturen eine andere Statur erkannt oder in einem mittelalterlichen Portrait stärkere Behaarung bemerkt? Nein, habt ihr nicht (also ich zumindest nicht). Wenn wir jetzt einfach mal den ganzen alten Skulpturenhauern und so glauben, haben wir uns seit etwa 4000 Jahren nicht mehr großartig verändert. Aber heißt das, der Mensch wie er heute besteht und anscheinend auch schon seit Jahrtausenden existiert, bereits komplett vollendet und am Endpunkt der Evolution angelangt ist? Wohl kaum. Ich mein Evolution ist nicht vergänglich, Leben wird nie aufhören sich weiterzuentwickeln. Aber wie kann es dann sein, dass wir uns seit so vielen tausend Jahren nicht verändert haben, wenn es dieser Birkenvogel (auch 8. Klasse Bio *g*) innerhalb von 10 Jahren geschafft hat seine zuvor weißen Federn durch Mutation schwarz werden zu lassen, als er sich durch den erhöhten Rußausstoß nicht mehr an den Birken tarnen konnte? (bei dieser Mutation kam es natürlich zugute, dass alle Vögel, bei denen keine stattfand ziemlich schnell gefressen wurden und nur die übrigen sich fortplanzen konnten) Vermutlich liegt es irgendwie einfach daran, dass wir nicht mehr gefressen werden können. Ich mein welcher Mensch ist heute noch ernsthaft in Lebensgefahr, weil er sich nicht tarnen kann? (dann würde H&M wohl kaum so viele lila Sternchenjacken verkaufen). Denn sobald die Menschen einmal echte Zivilisationen und Kulturen aufgebaut hatten, waren auf einmal nicht nur die stärkeren vor blutrünstigen Bären sicher. Auch schwächere hatten die Chance sich fortzupflanzen, wodurch sich stark-schwach ziemlich ausglich. Die Evolution war zurückgegangen, aber vermutlich dennoch noch da. Menschen wurden im Lauf der Zeit immer größer und änderten sich vermutlich auch anderweitig geringfügig. Doch heute im Zeitalter modernster Medizin sind wir praktisch schon vor allem geschützt. Egal wie schlecht deine Lunge , wie Ungeeignet der Körper zum leben unter den heutigen Bedingungen ist, er wird dennoch am Leben gehalten und Fehlbildungen werden ausgeglichen, sodass die mit dem passenderen Erbmaterial kaum noch von den Unpassenden zu unterscheiden sind. Wir pflanzen uns alle in gleichem Maße fort, wodurch eine Weiterentwicklung in eine bestimmte Richtung natürlich unmöglich ist.
Irgendwie hat die Evolution doch aufgehört zu existieren. Aber wer weis schon genau, wie wir in 3000 Jahren aussehen werden.
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So ein Apfel ist schon etwas tolles. Schon die ersten beiden Menschen auf Erden waren seiner magischen, verführerischen Kraft erlegen. Und auch noch heute, etliche Jahrtausende später werden täglich Milliarden dieser roten, saftigen Kugeln vernichtet. Darum und um der Überschrift meines Livejournals gerecht zu werden, werde ich dieser einzigartigen Frucht einen ganzen Eintrag widmen. Über Äpfel könnte man viel schreiben, sowohl historisch als auch pädagogisch. Doch das Einzige, was uns, die Nachfahren der Opfer von jener hinterlistigen Schlange im Bezug auf Äpfel einfällt, ist wie immer nur das EINE. Seien wir doch ehrlich. Uns kommt es doch nur auf den mörderischen Genuss an, das unschuldige Früchtchen, dem Tode geweiht, mit gierigen Lippen zu umschließen, zwischen den Zähnen zu zermalmen, und in den ewigen Tiefen unseres gestörten Körpers verschwinden zu lassen. Dieser von Instinkten geleitete Teil des Apfelverzehrs ist relativ einfach und wohl jeder beherrscht dieses einfache Unterfangen des Mund-auf-Kau-und-Schluck-Vorgangs. Ein anderer, ebensowichtiger Teil des korrekten Apfel-Essens ist dagegen viel schwerer und umfasst viele verschiedene Varianten. Leider werden immer mehr dieser Möglichkeiten einen Apfel stilvoll zuzubereiten in der heutigen Welt vergessen. =( Im folgenden ein kurzer Überblick über die Wichtigsten, von mir angesammelt, erprobt und weiterentwickelt.
Vorteile: beschäftigend, Training der Schnitt-Fertigkeit Nachteile: anfangs etwas schwer, hauchdünne, gleichmäßige Scheiben zustande zu bringen
NEIN, ich bin nicht gestört, obwohl ich das geschrieben hab. |
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Mir ist heute mal wieder aufgefallen wie gestört Menschen eigentlich sind (ja, klar, werdet ihr jetzt sagen, denk ich auch immer, wenn ich meinem Banknachbarn dabei zusehe, wie er die Pausenreste mit spitzen Bleistiften zwischen den Zähnen entfernt - ich hoffe das denkt ihr jetzt nicht wirklich, wenn schon, sagt ihm er ist WIRKLICH gestört). Aber wir wollen uns erst einmal auf das Äußere beschränken (Vom Inneren werd ich gar nicht erst anfangen, das würde zu weit führen und zu sozialkritisch und weis was ich was werden). Menschen sehen total seltsam aus (aber auch schon allein das Wort ist krank, wie kommt man auf die Idee sich selber mit einem so unpoetischen und nuscheligen Substantiv zu bezeichen??? >määnttschen< - uahh, klingt wie ein Schaf, das grad einen Heuhaufen zermantscht). Aber über die Bezeichnung könnte man ja grade noch mal hinwegsehen, wenn da nicht auch noch der Rest wäre. Das Aussehen lässt doch immer wieder die Frage aufkommen, von welchem Experimentierdrang Gott in der Stunde unserer Kreierung heimgesucht wurde (falls ihr nicht an Gott glaubt – selber schuld, dann habt ihr euch das ganze nämlich selbst zuzuschreiben, bzw. euren Vorfahren, weil sie sich so entwickelt haben) Auf jeden Fall erinnert diese mit Blut, Knochen, Fasern, Bakterien und elektrischen Impulsen gefüllten Hauthülle an eine unter Strom gesetzte verdorbene Wurst. Zumindest im weitesten Sinne, denn es gibt einen bedeutenden Unterschied: Diese Wurst atmet. Und denkt (was vermutlich wichtiger als atmen ist, um einen Menschen zu definieren). Aber bleiben wir beim Äußeren. Habt ihr euch schon mal Gedanken darüber gemacht, wieso genau an diesen bestimmten Stellen, wie z.B den Knien so komische Ecken sind, die man knicken kann? Oder warum das Ende der zwei fleischigen Stäbe, die sich in der oberen Hälfte vom Körper abspreizen in 5 faltige verschieden lange, schmale Stücke übergeht, an deren Enden wiederum harte, teilweise scheinbar durchsichtige, asymmetrische Platten angebracht sind? Und wieso in der pegmentartigen Schicht die alles umgibt zarte Fäden sind, die am Höhepunkt der Kreatur zu einem riesigen Berg ausarten, nicht mehr ganz so zart, bei einigen Exemplaren fast schon die Konsistenz von Schurwolle. Wenn ein Betrachter (in angenommenem Fall leider ihr selbst) es wagt, nahe genug an diese fädrige Lederschicht heranzuzoomen, wird er erkennen, dass sie voller unregelmäßiger Hügel und Kratern ist, als wäre ein Dinosaurier darauf herumgetrampelt. Mögt ihr eueren Körper noch? Ich könnte ewig so weitermachen, aber ich werde euch jetzt mal mit weiteren Details verschonen, das könnte sonst noch zu einer regelrechten Körperhass-Epidemie ausarten... Aber ich hoffe euch ist aufgefallen, dass man genau diesen Körperbau nicht unbedingt normal nennen kann. Natürlich, im Sinne der Evolution hat das ganze bestimmt einen gewissen Sinn und Zweck, aber könnte es nicht auch viel einfacher aussehen, viel weniger kompliziert? Oder einfach nur anders?
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Ich schreib schon wieder was rein, was wer auch immer das liest (falls es jemand tut) unschwer erkennen kann....und das nur einen Tag nach dem ersten (und durch das hier zum Glück nicht letzem) Eintrag, ich bin ja so unheimlich produktiv. Allerdings wid diese von bombastischer Kreativität und Schreibdrang durchzogene Phase vermutlich nicht lang andauern, weil ich irgendwie blöderweise dazu neige ständig irgendwas Tolles anzufangen, aber dann nie fertig zu machen (und außerdem gibt es da noch das natürlich sehr geringe Problem, dass ich nicht weis, was ich schreiben soll, außer sinnlos rumzulabern)
naja, lassen wir das, interessiert vermutlich eh keinen (aber passt es nicht gerade deswegen so genial hier her, wo ich doch schon nicht nur in den hintersten Ecken meiner Gehirnströme erahnen kann, dass das hier keinen so richtig fesseln wird?) gut auf jeden fall, werd ich euch (Hilfe, wenn das echt keiner liest, führ ich Selbstgespräche), falls ich mich mal wieder total langweile, endlich in die total interessante Welt meiner genialen Gedanken einführen, bzw. etwas daraus hier reinschreiben (was ja logisch ist, alles was man schreibt muss man auch vorher denken). Und dann hoffentlich nicht nur Selbstpreisungen darüber, dass ich dann schon den dritten Eintrag verfasse.
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Gut, also nachdem ich heute beschlossen hab mich nochmal anzumelden (den alten Namen hab ich leider vergessen, weil er so unheimlich kompliziert war) hab ich gleich nochmal was beschlossen und zwar endlich mal irgendwas in dieses komisches Internet-blog-was-immer-Teil zu schreiben. naja, auf jeden Fall merk ich jetzt schon, dass mir die Ideen ausgehen und es unheimlich schwer ist Substantive groß zu schreiben (eindeutig zu oft auf fsl o_O) Das wars dann wohl mal fürs erste, weil in großbuchstaben schreiben anstrengend ist.
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